Eva, wo bist du?

Ihr Lieben, gleich vorweg muss ich mich für meine unangekündigte digitale Abwesenheit entschuldigen. Wie auch andernorts in Europa und dem halben Rest der Welt leiden wir in Wien ganz schrecklich unter der wochenlangen Hitze, und ich bin ganz ehrlich: so sehr ich normalerweise vor Energie strotze, wenn es um Polaripop geht… bei über 30°C mag mein Hirn nicht mehr, und auch der Rechner streikt nach mehr als 10 Minuten Betrieb. Kurzerhand hab ich also meinen Tag-Nacht Rhythmus umgestellt, und nun werke ich eben nachts dahin, so gut es geht (selbst da kühlt es leider schon lange nicht mehr auf weniger als 20°C ab), und versuche, tagsüber in der fest versiegelten Wohnung etwas Schlaf zu finden.

Nun denn, ab sofort soll es ja vorbei sein mit der grossen Hitze… doch ich fürchte, in Zukunft müssen wir uns Gedanken machen, ob wir nicht zumindest den Sommer über ins Kühle flüchten. Wohin, das steht allerdings auf einem anderen Blatt geschrieben, denn wenn selbst in Schweden die Wälder brennen, sehe ich die einzige Zuflucht nur mehr am Polar. Naja, passt ja dann auch wieder gut zu Polaripop, zumindest vom Namen her.

Wie steht es um das NONOs Buch?

So, genug der persönlichen Befindlichkeiten! Wenden wir uns dem wichtigsten Thema zu, nämlich dem Kinderbuch „NEIN sagen mit der NONOs Häkelbande“. Wie ich wartet ihr alle schon sehnsüchtig auf das gedruckte Buch. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, dass mir meine liebe Freundin Sandra (deren wundervolle Werke ihr auf www.frysanja.at finden könnt) für jedes Buchkapitel einen eigenen Hintergrund „genäh-malt“ hat (sie malt Motive auf Stoff, und übernäht sie dann mit der Maschine und per Hand). Ihre Werke habe ich eingescannt, und als wesentliches Gestaltungselement in den Geschichten rund um die NONOs verwendet.

Moiré-Effekt beim Druck

Nun hat mich mein Buchdrucker gewarnt, es könnte ein unschöner „Moiré-Effekt“ auftreten, wenn sich das Stoffmuster und der Druckraster gewissermaßen „überlagern“. Also empfahl er, unbedingt einen Probedruck anzulegen, bevor das eigentliche Buch gedruckt wird. Er meint es wäre schade, bei so einem aufwendigen und umfangreichen Buch ein Risiko einzugehen. Also habe ich zugestimmt, und einige Ausschnitte aus dem Buch auf einem Druckbogen zusammengestellt. Dieser befindet sich nun bei der Druckerei, und nun warte ich sehnsüchtig auf den bestellten Probedruck. Durch diese Maßnahme verschiebt sich allerdings die Bucherscheinung um 2-3 Wochen auf Ende September. Im schlimmsten Fall müssen die sechs Hintergründe nochmal auf Papier nochmal gefertigt werden – Sandra steht schon in den Startlöchern.

Glücksböhnchen hilft!

Also heisst es Daumen halten, damit morgen das Paket mit dem Probedruck auch rechtzeitig geliefert wird. Doch ich glaube fast, es kann nichts schiefgehen, denn zu meinem Geburtstag (ein runder auch noch dazu) hab ich dieses Jahr eine Glücksbohne geschenkt bekommen. Wenn das nicht hilft, tja dann weiß ich auch nicht. Fanny hat sich auf jeden Fall gleich mal um die Bohne gekümmert, und sie mit ihrem Gartenschlauch vor dem Verdursten gerettet.

Fannys Glücksbohne

Schnell oder schön?

Ich habe lange überlegt, das Risiko einzugehen, und das Buch ohne Probedruck abzuschicken… doch bin ich dann zu dem Schluss gekommen: es ist mein allererstes Buch, und ich könnte mir nicht verzeihen, wenn auch nur eine einzige Seite unschön gedruckt wird. Ihr habt mich alle so toll unterstützt, und ihr verdient das schönstmögliche Ergebnis! Alle digitalen Anleitungen (Deutsch und Englisch) und die Pdf Version des Buches erscheinen zeitgleich mit dem gedruckten Buch. Und ein paar neue NONOs (inklusive Mini Version) sind ebenfalls in Arbeit 😀

Hoffentlich habe ich da in eurem Sinne gehandelt – hinterlass mir gern einen Kommentar dazu!

JETZT TEILEN!